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Migration: Global Working Arbeit war, ist und bleibt einer der wichtigsten Gründe für Migration. Alle Prognosen sagen voraus, dass die ökonomische Entwicklung der Schweiz auch in den kommenden Jahren mehr Anreize fürs Kommen als fürs Gehen bieten wird. Nur im Ausmass des prognostizierten Wachstums unterscheiden sie sich deutlich.

Niemand sitzt bei uns so sehr auf gepackten Koffern wie die 20- bis 30-jährigen. Mehr als zwei Prozent der Schweizer Bevölkerung in diesem Alter wandert pro Jahr ins Ausland ab (siehe Grafik). Allerdings wird in der gleichen Altersgruppe auch der grösste Anteil der Zuwanderer registriert – was den Charakter als Land der Arbeitsmigration unterstreicht. Die ersten Jobs nach Ausbildung oder Studium entscheiden massgeblich über die weitere berufliche Entwicklung; ein Land, das sich hier offen für Kommende und für Gehende zeigt, trägt dazu bei, die ökonomischen Perspektiven der nächsten Generation zu verbessern.

Entsprechend der starken Orientierung der Migration am Arbeitsmarkt ist auch für die kommenden Jahrzehnte zu erwarten, dass die Wanderungsbewegungen ein Abbild der ökonomischen Entwicklung der Schweiz zeigen. Das Bundesamt für Statistik prognostiziert für die Zeit bis 2045 (im wahrscheinlichsten Referenz-Szenario) ein solides inländisches Wachstum, was weiterhin Anreize zur Zuwanderung bietet (siehe Tabelle). Gleichzeitig gehen die Statistiker von einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in den angrenzenden EU-Staaten aus – was deren Bürgern bessere Chancen bietet, im eigenen Land einen guten Job zu finden.

Netto-Zuwanderung in die Schweiz pro Jahr (nach 2015 Prognose)

Jahr Wanderungssaldo
1995 14458
2000 20224
2005 36180
2010 64939
2015 71884
2030 60000
2045 30000

 

Quelle: Bundesamt für Statistik

Aber auch die Prognosen der Vereinten Nationen sowie der EU-Statistikbehörde Eurostat gehen für die kommenden Jahrzehnte von einem migrationsbedingten Bevölkerungszuwachs in der Schweiz aus. Im Ausmass des Wachstums unterscheiden sie sich allerdings deutlich: Je nach gewähltem Szenario wird für 2045 eine Wohnbevölkerung zwischen 9,4 und 11,6 Millionen Menschen erwartet.

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